Traumtagebuch | Wie führe ich es & welche Vorteile bietet es mir?

Traumtagebuch | Wie führe ich es & welche Vorteile bietet es mir?

Was ist ein Traumtagebuch, welche Vorteile bietet es mir und wie genau führe ich es? All diese Fragen werden dir in dem folgenden Artikel beantwortet!

Was ist ein Traumtagebuch?

In einem Traumtagebuch sammelt man Aufzeichnungen über seine Träume. Man führt, wie der Name schon sagt, ein Tagebuch über die Geschehnisse im Traum, über die Art des Traumes und die eigene Gefühlslage während des Traumes.

Die meisten Menschen führen ein Traumtagebuch, um ihr Traumbewusstsein, die Traumerinnerung oder die Klartraumfrequenz zu erhöhen.

Einträge in das Traumtagebuch werden in der Regel direkt nach dem Wachwerden verfasst, da man seine Träume oft nach einigen Sekunden wieder vergisst.

Wieso ein Traumtagebuch führen?

Traumtagebuch

Ein Traumtagebuch bietet sehr viele Vorteile. Dazu gehört zum Beispiel die Traumerinnerung. Diese wird nämlich durch das Führen eines Traumtagebuchs extrem erhöht. Menschen, die regelmäßig Einträge in ihr Traumtagebuch machen, können sich an bis zu fünf Träume pro Nacht erinnern. Auch Anfänger werden schon nach kurzer Zeit merken, dass sie sich an deutlich mehr Träume erinnern können als vorher.

Auch die Klartraumfrequenz wird durch Führung eines Traumtagebuchs erhöht. Dadurch, dass man weiß, was man träumt und wie sich die Träume anfühlen, erkennt man häufiger im Traum, dass man träumt und hat so dementsprechend mehr Klarträume.

Zusätzlich zeigt man seinem Unterbewusstsein durch die Traumberichte, wie wichtig Träume für einen selber sind. Auch das wirkt sich positiv auf die Klartraumfrequenz aus.

Des weiteren versuchen viele Menschen mithilfe eines Traumtagebuchs gewisse Muster in ihren Träumen zu erkennen. Sie versuchen also, bestimmte Sachverhalte in ihren Träumen zu deuten. Diese Menschen fragen sich beispielsweise, warum sie immer davon träumen, im Urlaub zu sein, oder wieso sie immer den selben Albtraum haben.

Andere Menschen führen ihr Traumtagebuch jedoch einfach nur aus Spaß und finden es einfach nur interessant oder lustig zu sehen, was sie da jede Nacht träumen.

Wie führe ich ein Traumtagebuch?

1. Das Buch

Empfehlenswert ist ein relativ besonderes oder cool aussehendes Buch. Zum Beispiel eines, das über ein sehr surreales oder mysteriöses Cover verfügt. Du kannst dir natürlich auch einfach ein Cover selbst gestalten. Auf jeden Fall sollte das Buch etwas Besonderes sein. Ein solches Cover zeigt dir nämlich, das Träume eine besondere Rolle in deinem Leben spielen. Zusätzlich findest du wahrscheinlich mehr Motivation, in ein solch tolles Buch hineinzuschreiben, anstatt auf irgendeinen Collegeblock.

Du kannst natürlich auch einen Collegeblock oder einen Schnellhefter nutzen, aber ein Buch, das so aussieht wie die hier zum Beispiel, hat doch einiges mehr.

Mehrere Bücher

2. Was kommt rein?

In ein Traumtagebuch sollte man nicht einfach nur die Handlung des Traumes runterrattern. Viel besser ist es, wenn man seine Träume richitg schön detalliert und formal sauber aufschreibt. Deshalb habe ich den Prozess des “Traumtagebuch führen” in vier Bereiche unterteilt.

3. Datum

Ganz oben sollte man mit dem Datum beginnen. So sieht man beim Durchblättern später genau, wann man was geträumt hat. Außerdem kann man so prima ablesen, an wie viele Träume man sich, pro Woche oder pro Monat, erinnern konnte. Solche Statistiken sind sehr interessant, da man so sehen kann in welcher Lebensphase man was geträumt hat. Man sieht z.B., dass man in einer Woche, in der man viele Klausuren geschrieben hat, eher von schulischen Dingen träumt. Oder wenn man einen Monat lang regelmäßig schwimmen geht, träumt man eher in diese Richtung. Natürlich kann man auch etwas Träumen, das mit der aktuellen Lebensphase nichts zu tun hat. Dennoch ist es interessant zu sehen, ob es nicht doch irgendeinen Zusammenhang gibt.

4. Traumart

Unter das Datum kommt die Art des Traumes. Unterscheiden kannst du da zwischen Trüb-/normaler Traum und Klartraum. Wenn du für jede dieser Traumarten noch eine unterschiedliche Farbe nimmst, siehst du beim Durchblättern direkt, wann du welche Art Traum hattest und in welcher Frequenz, also z.B. fünf Trübträume hintereinander, danach einen Klartraum, dann 4 Trübträume usw.

Auch hier kannst du eventuell Rückschlüsse ziehen oder bestimmte Muster erkennen. Du kannst zum Beispiel sehen, welche Klartraumtechnik zu was geführt hat. Hast du mit bestimmten Klartraumtechniken mehr Erfolg als mit anderen? All solche Dinge kannst du im Nachhinein super erkennen.

5. Titel

Nach der Traumart kommt der Titel des Traumes. Es ist wichtig, dass du deinem Traum einen Titel gibst, da du ihn so später leicht wiedererkennst und nicht ewig durch dein Traumtagebuch blättern musst, um diesen Traum zu finden. Zusätzlich wirkt der Traum durch die Überschrift wie eine Art Kurzgeschichte, die du selber verfasst hast.

6. Der Traum an sich

Nun folgt der wichtigste Teil des Traumtagebuchs. Schreibe deinen Traum so detailliert und präzise wie möglich auf. Wenn du magst, kannst du auch einige Skizzen zeichnen oder bestimmte Traumszenen bildlich darstellen.

Beachte auch deine Gefühlslage im Traum. Warst du eher deprimiert oder sehr euphorisch drauf?

Auch die äußeren Umstände sind sehr interessant. Herrschte im Traum Tag oder Nacht? Zu welcher Jahreszeit fand der Traum statt? Wie war das Wetter?

Versuche wirklich alles, an das du dich erinnerst, mit einzubringen.

Hast du dies erledigt, kannst du unten drunter noch aufschreiben, welche Klartraumtechniken du verwendet hast oder um wieviel Uhr du schlafen gegangen bist. Je nachdem, was du für die Analyse deines Traumtagebuchs für nötig hältst.

7. So könnte es Aussehen

Traumtagebucheintrag

Fazit

Ein Traumtagebuch bietet viele Vorteile. Unter anderem erhöht es die Traumerinnerung und die Klartraumfrequenz.

Außerdem hast du, wenn du es über einen längeren Zeitraum führst ein Buch voller Kurzgeschichten und in jeder davon bist du die Hauptperson (oder zumindest dabei gewesen ;))

Ein weiterer Vorteil ist noch, dass man jeden Morgen ein kleines Stückchen aus der Komfortzone gezogen wird, da es auf Dauer schon eine kleine Überwindung darstellt jeden Morgen seine Träume zu notieren.

Alles in allem bietet ein Traumtagebuch allerdings nur Vorteile!

Konnte ich euch mit diesem Artikel weiterhelfen? Habt ihr Ergänzungen oder Verbesserungsvorschläge? Wenn ja, schreibts in die Kommentare!

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