Warum vergisst man seine Träume?

Warum vergisst man seine Träume?

Die meisten Menschen erinnern sich nur sehr selten an ihre Träume. Viele behaupten sogar, dass sie nie träumen. Aber warum ist das eigentlich so und gibt es Möglichkeiten, seine Traumerinnerung zu verbessern? Der folgende Artikel klärt auf.

Warum vergisst man seine Träume?

Eine Erklärung oder eine Theorie, die zu 100% wahr ist und wissenschaftlich bewiesen wurde, gibt es leider nicht. Dennoch gibt es diverse Theorien, die diese Frage aufgreifen und relativ plausibel beantworten.

1. Schutzmechanismus

Schutz

Man geht davon aus, dass es eine Art Schutzmechanismus des Gehirns ist, seine Träume zu vergessen. Würden wir uns nämlich an alles, was wir im Traum erleben, erinnern, könnte es sein, dass wir in unseren Erinnerungen nicht mehr zwischen Wach- und Traumerinnerung unterscheiden könnten. Der Mensch könnte nicht mehr klar zwischen Realität und Traum differenzieren, da sich beides, während man es erlebt, absolut real anfühlt. Träume fühlen sich, während man träumt, nämlich vollkommen real an. Erst wenn man wach wird, merkt man, dass irgendwas anders war.

Trotzdem kann man aber auch die Teile des Gehirns aktivieren, die während des schlafes inaktiv sind und dafür sorgen, dass man alles für die Realität hält. Wenn man es schafft, diese Teile des Gehirns zu aktivieren, merkt man, das man träumt und hat einen Klartraum.

Hier sind 5 Klartraumtechniken, falls du es mal ausprobieren möchtest.

2. Desintersse

Desinteresse

Eine weitere Ursache ist einfach das Desinteresse, das nun mal die meisten Menschen gegenüber ihren Träumen hegen. Wer ein Traumtagebuch führt oder sich häufig mit seinen Träumen beschäftigt, hat auch eine bessere Traumerinnerung. Außerdem steigt auch die Klartraumfrequenz.

Letztendlich ist es also eine Sache der Motivation und des Trainings, ob man sich an seine Träume erinnert oder nicht.

3. Der Körper fährt hoch

Hochfahren

Auch wird vermutet, dass nach dem Wachwerden einfach so viele Sinneseindrücke auf den Menschen einwirken, dass die gerade geträumten Träume quasi einfach verdrängt werden. Der Körper wird wach, diverse Gehirnareale werden aktiviert und der Geist muss mit dem Prozess des „wach Werden“ klarkommen.

All diese Dinge können möglicherweise dafür sorgen, dass wir uns nach dem Wachwerden nicht mehr an unsere Träume erinnern.

Wie kann man sich an seine Träume erinnern?

Die eigene Traumerinnerung kann im Normalfall jeder Mensch verbessern. Die effektivste Methode dafür ist ein Traumtagebuch. In dieses schreibt man jeden Morgen nach dem wachwerden seine Träume hinein und lässt sie noch einmal Revue passieren.

Wenn man regelmäßig und motiviert Traumtagebuch führt, verbessert sich die Traumerinnerung schon nach einigen Einträgen, wenn nicht sogar schon nach dem ersten, deutlich.

Hier findest du eine präzise Anleitung darüber, wie man richtig Traumtagebuch führt.

Nun wisst ihr, warum man seine Träume vergisst und was man dagegen tun kann. Falls ihr noch Ergänzungen habt oder euch sonst noch ‘was auf dem Herzen liegt – ab in die Kommentare damit!

Buchempfehlungen (afiliate links):

Schreibe einen Kommentar