Was ist ein Klartraum? | Erklärung für Anfänger

Was ist ein Klartraum? | Erklärung für Anfänger

Falls du wissen willst, was ein Klartraum bzw. ein luzider Traum ist, bist du hier genau richtig. In diesem Artikel erfährst du alles, was du fürs Erste über das Klarträumen wissen solltest.

Klarträume

Was ist ein Klartraum?

Ganz simpel erklärt ist ein Klartraum ein Traum, bei dem der Träumende weiß, dass er träumt. In einem solchen Traum besitzt der Träumende völlige Klarheit darüber, dass er gerade träumt.
Während eines Klartraums kann der Träumende tun und lassen, was er will. Die einzige Grenze hierbei ist die Fantasie!

Es gibt bestimmt viele Dinge in deinem Leben, die du schon immer mal machen wolltest. Dinge, die möglicherweise völlig absurd oder unrealistisch sind. Wolltest du beispielsweise schon immer mal fliegen wie ein Adler, rennen wie „The Flash“ oder einfach nur der reichste Mensch der Welt sein?

Ja?

Dann sind Klarträume die beste und womöglich einzige Möglichkeit, all diese Dinge in die Tat umzusetzen.
Diese Dinge fühlen sich im besten Falle auch noch absolut real an. Wenn nicht sogar hyperrealistisch. Das liegt daran, dass im Traum alle fünf Sinne aktiv sind. In einem Traum kannst du schmecken, fühlen, sehen, riechen und hören. Diese Sinne sind allerdings beeinflussbar. D. h. man kann zum Beispiel bestimmte Gerüche stärker oder anders wahrnehmen als in der Wirklichkeit oder man hört auf einmal das Ticken einer Uhr durch drei Meter dicke Betonwände. Wie gesagt, die einzige Grenze im Klartraum ist die Fantasie (…oder dein Wecker.)

Wie bekommt man einen Klartraum?

Fangen wir bei Null an. Während man träumt, sind nicht alle Teile des Gehirns aktiv. Einer dieser Bereiche ist der präfrontale Cortex. Dieser befindet sich direkt hinter der Stirn und ist unter anderem für die Unterscheidung zwischen „logisch“ und „unlogisch“ zuständig. Natürlich hat der präfrontale Cortex noch haufenweise andere Aufgabengebiete, aber dieses ist das relevanteste, was das Klarträumen angeht.

Während eines normalen Traums bzw. wenn man ganz normal schläft, ist der präfrontale Cortex nicht aktiv. Aus diesem Grund denkt man während man träumt nicht großartig über unrealistische oder absurde Sachverhalte nach.

Man hinterfragt nicht, wieso hunderte Giraffen durch die Innenstadt laufen. Genauso wenig hinterfragt man die Tatsache, dass man gerade im Lotto gewonnen hat.
Im Traum nimmt man all diese Dinge einfach so hin.

Um nun also einen Klartraum zu bekommen, muss man es schaffen, während man träumt, den präfrontalen Cortex zu aktivieren. Denn wenn dieser aktiv ist, erkennt man, dass der Traum, den man gerade träumt, ein Traum ist.
In diesem Moment nimmt man die Giraffen in der Innenstadt nicht mehr einfach so hin, sondern man hinterfragt aktiv, wieso diese dort sind.
Und die einzig logische Erklärung für die Giraffen ist, dass wir gerade…?
…richtig träumen!
Um den präfrontalen Cortex zu aktivieren gibt es verschiedene Technicken. Hier sind einige verlinkt.

Wieso sollte man Klarträumen?

Wie zu Beginn des Artikels schon angesprochen, hast du in einem Klartraum alle Freiheiten. Das einzige, was dich in deinem Klartraum stoppen kann, ist die Grenze deines Verstandes.
Denke jetzt einfach mal an die drei Dinge, die du in deinem Leben schon immer mal machen wolltest (auch unrealistische).

Fertig?

Alles klar, dann kann es ja weiter gehen.
Im Klartraum kannst du all diese Dinge tun. Wenn eines deiner Wünsche das Fliegen ist, dann kannst du dies im Klartraum auch machen. Wenn du schon immer mal einen Spaziergang auf dem Mars machen wolltest, dann kannst du dies tun!

Beim Fliegen kannst du die Welt von oben sehen, du kannst das Adrenalin spüren, das durch deinen Körper schießt und du den Wind fühlen, der um dich herum braust.

Auf dem Mars kannst du die Schwerelosigkeit erleben, du kannst die Kälte spüren und möglicherweise die ersten Außerirdischen entdecken. 
Außerdem ist es möglich, in einem Klartraum zu lernen. Bevor die meisten jetzt wegklicken, muss man erwähnen, dass man nicht nur kognitive Bereiche, wie Mathematik oder Englisch im Klartraum vertiefen kann. Im Klartraum ist es auch möglich, seine Motorik zu schulen. Wenn du beispielsweise Fußballer bist und schon wochenlang diesen einen Trick übst, kannst du diesen im Klartraum einfach weiter üben und dir bestimmte Verhaltensmuster einprägen.
Viele Klarträumer berichten zusätzlich noch darüber, dass sie an den Tagen, nachdem sie einen Klartraum hatten, deutlich besser gelaunt, motivierter und fokussierter waren. Dies liegt zum einen daran, dass man sich natürlich darüber freut, einen der seltenen Klarträume erlebt zu haben und zum anderen daran, dass diese Klarträumer persönliche Konflikte aus dem Wachleben (Faulheit, Schüchternheit, Lustlosigkeit etc.) in den Klaträumen aktiv bekämpft haben.
Du siehst also: Klarträumen ist eine äußerst positive Sache. Dazu sollte man allerdings sagen, dass die meisten Menschen nicht einfach so aus dem nichts einen Klartraum bekommen. Dies geschieht nur sehr selten, wenn man nichts dafür tut oder gar nicht erst weiß, dass so etwas möglich ist. Man muss also schon etwas dafür tun. Hier findest du einige Technicken, um zu deinem ersten Klartraum zu gelangen!

Ich hoffe, ich konnte dir mit diesem Artikel weiterhelfen und dich möglicherweise dazu motivieren, das Thema Klarträumen nochmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

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